Vapen in der Schwangerschaft


Erste große Studie
Eine Frau liegt auf dem Bett und vaped.
mauritius images / Westend61 / Javier De La Torre
Vapen fördert Schwangerschaftskomplikationen

Zigaretten in der in der Schwangerschaft sind schädlich für das Kind – das ist bekannt. Doch was wissen wir über Vapes?

Andere Inhaltsstoffe

Vapes (Verdampfer) werden als gesündere Alternative zum Rauchen beworben. So soll ein Zug an einem Vape weniger Nikotin enthalten wie der Zug an einer normalen Zigarette. Dazu sollen Vapes weniger giftige Stoffe enthalten. Solche Stoffe werden herkömmlichen Zigaretten für den Geschmack beigemischt oder entstehen beim Verbrennen. Doch auch Vapes enthalten viele, zum Teil unbekannte, Inhaltsstoffe. 

Kaum Langzeitstudien

Für die gesundheitlichen Auswirkungen von Zigaretten existieren zahlreiche Studien. Die Folgen von Vapes sind noch nicht so gut untersucht. Insbesondere über Langzeitwirkungen gibt es bisher kaum Studien – einfach, weil Vapes noch nicht so lange auf dem Markt sind. Ein Forscher aus der Universität Alberta und sein Team haben nun nach Studien gesucht, die die Auswirkungen von Vapes in der Schwangerschaft beleuchten.

Vapes haben Folgen

Insgesamt haben die Forschenden 23 Studien mit über 900.000 Teilnehmerinnen ausgewertet. 7.000 Teilnehmerinnen haben in der Schwangerschaft Vapes konsumiert. Im Vergleich zu nichtrauchenden Schwangeren zeigten sich hier gesundheitliche Folgen. Das Risiko für Frühgeburten, Mangelgeburten oder ein geringes Geburtsgewicht war jeweils um ca. 50 % erhöht. Auch das Risiko für mütterliche Komplikationen stieg um etwa 50 %. Das Fazit: Schwangere sollten nicht nur auf normale Zigaretten verzichten, sondern auch auf Vapes. 

Quelle: Frauenärzte im Netz

Unsere Partnerapotheken


Löwen-Apotheke Ortand

Elster-Apotheke Elsterwerda

Aktuelle Angebote

News

Behandlungsplan mit KI
Behandlungsplan mit KI

Nützlich für Fachleute?

Immer mehr Menschen holen sich Rat bei Chatbots. Ob ChatGPT Ärzt*innen bei der Behandlungsplanung sinnvoll unterstützen kann, hat ein Forscherteam nun untersucht.    mehr

Unterschätztes Krebsrisiko
Unterschätztes Krebsrisiko

Häufiger als gedacht

Fast jeder Zweite erkrankt im Laufe seines Lebens an Krebs. Doch nur wenige halten ihr eigenes Risiko für hoch. Das zeigt eine Befragung des Deutschen Krebsforschungszentrums.   mehr

Antidepressiva schrittweise absetzen?
Eine Frau hält Antidepressiva in Tablettenform in der Hand.

Studie zu Symptomen

Viele Menschen nehmen zeitweise Antidepressiva – in Deutschland sind es etwa 8 bis 10 Prozent. Doch was passiert eigentlich, wenn die Betroffenen die Medikamente wieder absetzen möchten?   mehr

Hautreizung unter Windeln vermeiden
Blick auf die Windel eines Babys. Ob Baby oder Erwachsener, Hautpflege beugt Reizungen vor.

Ob Baby oder alter Mensch

Windeln halten Jung und Alt trocken, doch darunter kommt es durch den Kontakt mit Urin und Stuhl leicht zu Hautirritationen. Wie lässt sich vorbeugen?   mehr

Verhütung in der Perimenopause
Verhütung in der Perimenopause

Passt die Methode noch?

Nähert sich eine Frau den Wechseljahren, nimmt die Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft ab. Muss dann noch verhütet werden und wenn ja, mit welcher Methode?   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Schraden-Apotheke
Inhaberin Katja Johne
Telefon 035343/2 43
E-Mail info@schradenapotheke-hirschfeld.de